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Das Reich der Sieben Städte
Erweiterter DP Prolog
Raraku
Kapitel 1 Kapitel 2
Kapitel 3 Kapitel 4
Kapitel 5
Wirbelwind
Kapitel 6 Kapitel 7
Kapitel 8 Kapitel 9
Kapitel 10

In einem Land wo sieben Städte
sich in gold'nem Glanz erheben,
hat selbst der Staub Augen

Sprichwort der Debrahl[src]



SchädelmuldeBearbeiten

In der Tiefen Mine in Schädelmulde hat es einen massiven Höhleneinsturz gegeben, bei dem alle getötet wurden die dort gearbeitet hatten. Felisin beobachtet wie Heboric auf der anderen Seite der Grube den Pflug zieht und ihr wird klar, dass er jetzt tod gewesen wäre, hätte sie nicht bei Beneth um seine Versetzung gebeten. Sie empfinded dadurch allerdings nur wenig Befriedigung, da sie ständg unter dem Einfluss von Durhang und Alkohol steht. Sie ist mittlerweile von Beneth abhängig, welcher ihr Zuhälter geworden ist. Sie trifft Pella wieder, welcher bemerkt, dass sie vom Durhang völlig benebelt ist. Er meint sie sehe zehn Jahre älter aus, als vor zwei Wochen. Sie denkt er wolle mit ihr schlafen und rät ihm zu warten bis Beneth betrunken ist bevor er ihn fragt. Pella will allerdings nur wissen wo Heboric ist. Das ganze verwirrt Felisin, aber sie vergisst das ganze schnell wieder.

Später nimmt Beneth sie zu einer Besprechung mit Hauptmann Sawark mit. Mittlerweile sprach er mit ihr mit einem wiederwilligen Unterton und machte ihr keine Versprechen mehr. Er will sie Sawark als Prämie anbieten, im Austausch für Information. Baudin ist am Morgen verhaftet worden, und Beneth möchte wissen wieso. Sawark erklärt, dass er während der Ausgangssperre draußen erwischt wurde. Er konnte zwar entkommen, aber die Wachen hatten ihn erkannt. Sawark will Baudin nicht frei lassen und meint das Beneth nun mit einem Arbeiter weniger auskommen muss. Als er sich Felisin genauer anschaut weicht alles Blut aus seinem Gesicht und Beneth nimmt sie wieder mit. Draußen befragt er sie und sie erzählt ihm eine Lügengeschichte über ihre Herkunft, dass sie ein Findelkind aus einem Fener-Kloster sei, welche er mit Fragen über die Geographie von Malaz prüft. Er schlägt sie und als sie ihn daraufhin anschreit und fragt warum er ihr weh tue obwohl sie alles für ihn getan habe verprügelt er sie bis sie bewusstlos wird.

Heboric fand sie später und versucht sie zu verarzten, nachdem er sie zurück in die Hütte gebracht hatte. Er beglückwünscht sie zu ihrer erfunden Geschichte. Beneth hatte mit ihm gesprochen und Heboric sie bestätigt. Danach hatte er sich aufgemacht sie zu suchen, da er Beneth nicht glaubte. Währenddessen war Baudin aus dem Gefängnis entkommen, hatte ein Feuer gelegt, drei Wachen getötet und war entkommen. Bisher war es den Wachen nicht gelungen ihn zu finden. Felisin möchte das Beneth sie zurück nimmt.

Festung LadroBearbeiten

Kalam reitet die Küstenstraße entlang, in der Nähe der Estara-Hügel, als ein Sandsturm aufzieht. In der Nähe ist der Ort Ladro, ein Anlegepunkt mit einer Malazanischen Festung. Er verlässt die Straße und versucht einen Bogen um die Feste zu schlagen und dem schlimmsten Teil des Sandsturms zu entkommen. Als er aber einen Schwarm Sandflöhe ausweicht holt der Sturm ihn ein. So muss er schließlich doch in der Festung Zuflucht suchen. Im Gemeinschaftsraum der Festung trifft er auf ein Händlerpaar, ein Ehrlii namens Beruku und eine Pardu, sowie einen Sergeant und drei seiner Soldaten. Der Sergeant ist misstrauisch gegenüber Kalam und fragt ihn wieso er alleine reitet. Kalam nimmt ihn zur Seite und zeigt ihm einen Anhänger aus seiner Zeit bei der Klaue, das Symbol einer Meisterklaue, was alle Fragen beendet und den Sergeant zum schweigen bringt.

Zwei weitere Reisende treffen ein. Auch wenn es Kalam nicht bewusst ist, handelt es sich bei ihnen um Lostara Yil und eine andere Rote Klinge, welche ihm gefolgt waren. Sie waren in einen Schwarm Sandflöhe geraten und besonders den Mann juckte es. Der Sergeant will die beiden für ein Bad in Zederspänen sparen lassen um sich von den Sandflöhen zu befreien. Es kommt zu einem Wortgefecht zwischen Lostara und dem Sergeant über die Gastfreundschaft in der Festung und die Preise für Speis und Trank, aber sie gibt zum Schluss nach. Die Frau des Händlers behauptet von sich eine Adeptin der Drachenkarten zu sein und die Zukunft lesen zu können. Kalam überführt sie schnell darin eine Schwindlerin zu sein, als sie die Karte Obelisk zieht, welches im Reich der Sieben Städte inaktiv ist. Wütend wirft sie die Karten nach Kalam und ein Muster bildet sich vor ihm auf der Tischplatte. Der Assassine des Hohen Hauses Schatten, welcher Kalam repräsentiert, ist von sechs Karten des Hohen Hauses Tod umgeben. "König, Herold, Steinmetz, Weber, Ritter und Königin ... das Hohe Haus Tod, das Haus der Vermummten, alle aufgereiht ... um den Einen, der das Heilige Buch Dryjhnas mit sich führt."

Eine Stunde nachdem Kalam die Feste verlassen hat gehen auch Lostara Yil und ihr Partner. Sie bereut es Kalam in ihrer Verfolgungsjagd so Nahe gekommen zu sein. Sie nahm aufgrund der Drachenkarten vor Kalam an, dass die anderen Menschen im Gemeinschaftsraum mitverschwörer waren und Verräter an der Imperatrix, weshalb die beiden Rote Klingen alle in der Festung töteten. Nachdem alle Tod sind nehmen sie wieder Kalams Spur auf.

TesemBearbeiten

Mappo und Icarium erkunden den Tempel und wenden sich der Gruft der Nonnen zu. Sie kommen zu dem Schluss, dass das Gewölbe aufgrund des anderen Steins, der Architektur und der Bilder an Boden und Wänden viel älter sein muss als der Tempel, der sich darüber befindet. Er´s stammt aus der Zeit bevor Tesem der Königin der Träume geweiht worden war. Die Bilder an den Wänden zeigen eine düsteren Wald mit schemenhaften, ungeschlachten, vierbeinigen Tieren, während das Muster auf dem Boden größtenteils zerstört wurde, als die Nonnen Gräber in den Boden eingelassen haben. Mappo und Icarium legen einen versperrten Durchgang frei, während sie von Bhok'arala beobachtet werden. Dahinter ersteckt sich ein Korridor, eigentlich ein breiter Säulengang mit Säulen aus Zedernstämmen. Sie fühlen die Anwesenheit eines Älteren Gewirrs, möglicherweise Kurald Galain, obwohl es im Reich der Sieben Städte nie Tiste Andii gegeben hat. Am Ende des Korridors befindet sich ein weiterer achteckiger Raum, mit achteckigen Fliesen auf dem Boden, welche alle von Krallen unkenntlich gemacht worden waren. Der Raum ist erfüllt mit dem Geruch von Vielwandlern und Wechselgängern und den beiden wird klar, dass dies das Tor des Pfads der Hände sein muss. Sie betreten den Raum vorsichtshalber nicht und kehren um.

Sie versuchen Iskaral Pustl darauf anzusprechen, welcher aber schließlich wieder in einen seiner Monologe verfällt. die beiden beschließen den Rest des Tempels zu erkunden.

HissarBearbeiten

Duiker, Kulp und Bult nehmen an einem Ritual Sormo E'naths außerhalb von Hissar teil, welches an einem Heiligen Ort, einem Kheror wie er ihn nannte, stattfinden sollte. Als er erklärt, dass er sich dem Aspekt des Ortes öffnen wollte, war Kulp entsetzt, da er glaubte die Oase stünde mit den den Sieben in Verbindung, aber Sormo ist davon überzeugt, dass es sich aber um Tellann handele.

Der Waerloga erweckt seine Macht und der Ort beginnt sich zu verändern. Anstelle des Tageslichts trat ein Dämmerlicht und die trockene Luft war plötzlich feucht und roch nach Sumpfland. Ein Ring aus Zypressen umgab die Lichtung und jenseits der Bäume lag ein undruchdringlicher Schatten. Dann kam ein eisiger Wind auf und ein bestialischer Gestank erfüllt die Luft und die Gruppe wird von Vielwandlern und Wechselgängern angegriffen, welche sich auch gegeseitig bekämpfen. Ratten, Feuerameisen, Wespen, Schlangen und Bären greifen einander an. Ein riesiger Dämon erscheint und zieht die Angriffe der Gestaltwandler auf sich. Duiker erkennt, dass der Dämon sie warnt und ihnen Zeit zur Flucht verschaffen will. Duiker zieht Bult, der von den Wespen gestochen wurde, zu Sormo hinüber und es gelingt Kulp den Waerloga mithilfe eines Faustschlags auszuwecken. Sie finden sich dann in der Oase in der Wüste wieder. Sormo erklärt, dass etwas unerwartetes passiert ist: Eine Konvergenz der Vielwandler und Wechselgänger, der Pfad der Hände. Auf ihrer Suche nach dem Tor zum Aufstieg durchquerten sie sogar fremde Gewirre wie Tellann. Es stellt sich die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen Tellann und den Gestaltwandlern gibt.

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